In der Kindheit
Die ersten Schritte
Warum Tanz oft schon im Kindergartenalter beginnt
Viele professionelle Tänzerinnen und Tänzer berichten rückblickend, dass ihre ersten Tanzstunden zwischen dem 3. und 6. Lebensjahr in privaten Ballettschulen stattfanden, erstmals als Freizeitangebot ohne Berufsabsicht, aber als Weg zur Erfüllung einen entfernten Traum, wie es sein könnte, auf der Bühne zu tanzen.
- Musikalität: Kinder lernen, Rhythmus, Bewegung mit Musik zu synchronisieren.
- Koordination/Motorik: Grob- u. feinmotorische Fähigkeiten, Gleichgewichtssinn
- Soziales Lernen: Zusammenarbeit in der Gruppenunterricht fördert Geduld und den Umgang mit Nähe und Distanz zu anderen Kindern.
- Kognitive Entwicklung: Studien zur Bewegungspädagogik legen nahe, dass strukturierte Bewegungs- und Musikförderung mit einer verbesserten Aufmerksamkeitsspanne, räumlichem Denken und sogar sprachlicher Entwicklung einhergehen kann, da mehrere Hirnareale (motorisch, auditiv, sozial-kognitiv) gleichzeitig aktiviert werden.
- Einfache Ballettpositionen
- Leichte festgelegten Schrittabfolgen
- Beginn von systematischer entwicklungsgerechte Beweglichkeitsarbeit
- Haltungsschulung
- Ausdauer- und Kraftaufbau in kindgerechter, spielerischer Form
Bis etwa zum Alter von 11 oder 12 Jahren werden die Grundlagen für die spätere Balletttechnik gelegt und die grundlegende Bewegungskoordination aufgebaut. Hier wird der Entwicklung von natürlichen körperlichen Anlagen die als gewöhnliche Proportionen für den Bühnentanz gelten wie Beinlänge, Fußgewölbe und Gelenkigkeit der Wirbelsäule sowie die Entwicklung der sozialer Kompetenz, natürliche Ausdruck in der Bewegung und das umsetzten von Bewegungen in Bezug zur Rhythmus wie Musikalität.
